Markus Ernicke

Markus Ernicke

Geschäftsführer

Markus Ernicke

Es ist eine ganz besondere Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien und was daraus entstehen kann, wenn fachmännisches Handwerk auf Leidenschaft trifft.

Kennen Sie das Gefühl, wenn der Hobel über das frische Holz gleitet und die gleichmäßig abfallenden Späne eine immer feiner werdende Oberfläche hinterlassen? Wenn die Säge schon bald die zukünftige Form eines Stücks erahnen lässt? Naja zugegeben ... das gehört nicht gerade klassisch zu den Tätigkeitsbereichen eines Geschäftsführers. Doch lässt es möglicherweise erahnen, was mich am Flügel- und Klavierbau so fasziniert: Die Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien und was daraus entstehen kann, wenn fachmännisches Handwerk auf Leidenschaft trifft. Unsere Pianos sind das Ergebnis daraus.

Meine Liebe zum Handwerk führt zurück in meine Zeit als Praktikant und Auszubildender. Ich wollte schon immer Tischler oder Zimmermann werden. Auf jeden Fall etwas mit Holz machen. Dass ich zum Pianobau gekommen bin, war eher Zufall. Als ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz war, hörte ich von einer Klavierfirma in Luckenwalde, die gerade Auszubildende suchte. Ich bewarb mich dort und absolvierte zuerst ein Praktikum. Danach wurde ich als Lehrling eingestellt. Meine Begeisterung für diesen Beruf war vom ersten Tag an da. Dieses Zusammenspiel von Holz, Metall, Filz und Lack ... das alles ist so vielseitig. Es gibt für mich nichts Schöneres.

Auch als die Firma Konkurs anmelden musste, war für mich klar, dass ich im Klavierbau bleiben wollte. Nach sieben Jahren Selbstständigkeit kam das Angebot von Herrn Zheng, Niendorf als Geschäftsführer weiterzuführen. Als ich hörte, dass wieder jemand in den Flügel- und Klavierbau »Made in Germany« investieren möchte, war ich hellauf begeistert. Und die Chemie zwischen uns beiden passte auf Anhieb. Jetzt hatten wir wieder die Möglichkeit, uns im Klavierbau zu profilieren. Für mich war also klar: Das wollte ich. Unbedingt. Ich wollte wieder Teil von Niendorf sein.

Heute kann ich dieses Fachwissen über den Flügel- und Klavierbau wunderbar an Händler und alle Interessierten weitergeben, die uns in Luckenwalde besuchen. Jeder darf bei uns gerne einen Blick in unsere Produktion werfen. Es ist ein ganz besonderes Flair, all die Menschen bei Niendorf zu sehen und mit welcher Leidenschaft sie bei der Sache sind. Darauf bin ich sehr stolz. Und weiß das sehr zu schätzen.

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